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Die Speicherpreise purzeln weiter

21.02.2001 | 00:00 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die DRAM-Preise auf dem weltweiten Spotmarkt fallen. Insider bezeichnen die Marktbedingungen als "verrückt".

So koste ein 64-MBit-DRAM-Chip gerade noch zwei Dollar - Mitte vergangenen Jahres wurde er für neun Dollar gehandelt. 128-MBit-DRAMs werden für knapp über vier Dollar pro Stück auf dem Spotmarkt verkauft - dieser Preis soll auf bis zu zwei Dollar fallen. "Der Markt spielt verrückt", erklärte der Analyst Steve Tan, der in Singapur die Speichermärkte für die "Independent Commodity Information Services - London Oil Reports" auswertet.

Es gebe Gerüchte, dass die großen Anbieter wie LG Electronics, Hyundai und Micron Technology auf riesigen Beständen sitzen, die sie nun zu Dumping-Preisen auf den Markt werfen. Damit seien auch Preise von rund 1,50 Dollar für den 64 MBit-Chip drin.

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