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Die Umgangsformen

24.07.2007 | 13:00 Uhr

Sich einzuleben in die virtuelle Gesellschaft kann ein langwieriger Prozess sein, docheinfache Verhaltensregeln und Hinweise erleichtern Ihnen einen guten Start.

Von Simone Lackerbauer/Gamestar

Second Life ist an sich kein Spiel und auf keinen Fall eine Plattform, auf der alles nach Plan verläuft und Sie durch verschiedene Level oder Bereiche einer Welt geführt werden. Es ist eine Cominity für Internetnutzer, die sich auf einer alternativen Oberfläche nach ihren Wünschen einem breiten Publikum präsentieren wollen und diese Sehnsucht mit Menschen auf dem ganzen Globus teilen – in welcher Weise, das liegt in der Entscheidung des Einzelnen.

Deutlicher Hinweis aus »City of Lost Angels«: Hinter diesem Schild gelten für jeden verbindlich andere Regeln.
Vergrößern Deutlicher Hinweis aus »City of Lost Angels«: Hinter diesem Schild gelten für jeden verbindlich andere Regeln.

Andere Menschen, andere Sitten

So sind beispielsweise Menschen auf der Suche nach neuen Kontakten privater oder beruflicher Natur unterwegs, oder solche, die einfach erleben wollen, welche Angebote es in Second Life gibt: vom Rockkonzert bis zum Fliegen mit dem Gleitschirm, von der Ausstattung des eigenen Avatars bis hin zu Landschafts- und Gebäudekomplexen, die von Second Life-Bewohnern erschaffen wurden. Eine weitere Gruppe der Residenten beschäftigt sich damit, Second Life in den Medien publik zu machen, darzustellen oder über Second Life im Allgemeinen zu berichten. Dazu gehören an Internetdemokratie und anderen Disziplinen interessierte Forschende und Journalisten, die mittels Massenmedien das Bild von Second Life in der Öffentlichkeit beeinflussen können. Einige Magazine berichten in virtuell verfügbarer Form speziell über die Geschehnisse in Second Life, auch Blogger zählen dazu, die auf ihren Internetseiten über die Entwicklung von oder über ihre Erlebnisse mit Second Life berichten. Des Weiteren gibt es eine große Anzahl an Bewohnern, die sich selbst in Second Life verwirklichen möchten und die ästhetische Herausforderung an sich selbst stellen, Gebäude, Landschaften, Kleidung oder Objekte zu erschaffen und zu perfektionieren. Dies kann einerseits mit der Absicht verbunden sein, Geld damit zu verdienen oder rein dem eigenen Vergnügen dienen.

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