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Die iPhone-Tarife im weltweiten Vergleich

10.07.2008 | 12:20 Uhr |

Am Freitag, dem 11. Juli, kommt das iPhone in den Handel. Aber nicht in jedem Land können sich die Bürger gleich auf Apples neues Smartphone freuen. Manche kommen bei den Tarifen deutlich besser weg als andere.

Nur noch wenige Tage, bis das neue iPhone auf den Markt kommt. Dank Apples neuer Vertriebsverträge können sich jetzt noch weit mehr Menschen auf das iPhone 3G freuen als noch beim ersten Apple-Handy. Das Ur-iPhone startete zunächst nur in den USA, wurde zuletzt in insgesamt fünf Ländern angeboten. Das iPhone 3G startet hingegen in mehr als 20 Ländern gleichzeitig. Neu hinzugekommen: Österreich, die Schweiz, Kanada, die Niederlande, sowie einige weitere Länder.

Ungleiche Preispolitik

Die Anbieter in den einzelnen Ländern haben teils sehr unterschiedliche Angebote vorgelegt. Einige legen den Fokus mehr auf dem mobilen Surfen, andere geizen mit dem Datentransfer, bieten aber dafür viele Freiminuten. In Deutschland hat sich im Vergleich zum Vorgängermodell nicht viel geändert. Der einzige Unterschied: Das iPhone wird jetzt offiziell subventioniert und kostet jetzt weniger. Zwischen einem Euro und 250 kostet das Handy jetzt noch, je nach Modell und Tarif. Die Tarife selbst sind identisch geblieben. Neu ist nur die Option, eine zweite SIM-Karte zu bestellen, um auch beispielsweise mit dem Laptop unterwegs surfen zu können.

Zwischen 30 und 90 Euro müssen Kunden monatlich an T-Mobile zahlen, wenn sie das iPhone 3G kaufen wollen. Gespräche und SMS, die über das bezahlte Kontingent hinausgehen, kosten noch extra. Besonders bei den Inklusivminuten zeigt sich der deutsche Anbieter geizig: Auch für 50 Euro im Monat sind gerade einmal 100 Minuten Gesprächsguthaben enthalten. In unserer direkten Nachbarschaft zeigt T-Mobile, dass es eigentlich auch günstiger ginge: In Österreich kostet das Handy maximal 55 Euro Grundgebühr im Monat. Selbst für 40 Euro gibt es bei den südlichen Nachbarn bereits 1.000 Minuten in alle Netze.

Die Niederländer können sich über ein gute Preis-/Leistungsverhältnis freuen
Vergrößern Die Niederländer können sich über ein gute Preis-/Leistungsverhältnis freuen

Im Westen zeigt sich ein ähnliches Bild. Auch hier bietet T-Mobile attraktivere Tarife als in Deutschland. Niederländer erhalten für 30 Euro mehr Gegenleistung als deutsche Kunden für 50 Euro. Das iPhone selbst ist zudem ebenfalls deutlich günstiger. Doch Deutschland ist keineswegs das Land der teuersten Rahmenbedingungen für das iPhone 3G.

Wo ist es besonders teuer?

Besonders hart trifft es die Norweger. Was ihr Provider Netcom ihnen vorgelegt hat, muss auf viele Interessenten wie ein Schlag ins Gesicht gewirkt haben. Der teuerste Tarif kratzt an der Grenze zu 140 Euro monatlich und bietet dafür weniger Transfervolumen als der 90-Euro-Tarif in Deutschland, läuft dafür aber auch nur zwölf statt 24 Monate. Nach zahlreichen Beschwerden hatte Netcom ein Einsehen und öffnete seine Produktpolitik. So kann jetzt jeder Tarif des Anbieters mit dem iPhone gekoppelt werden.

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