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Die nächste Runde um den digitalen Musikschutz beginnt

31.08.2006 | 12:10 Uhr |

Das Katz-und-Maus-Spiel geht weiter: Nachdem Apple mit Einführung von iTunes 6 das digitale Rechtemanagement (DRM )überarbeitet hatte, funktionierten die wenigen Tools zum Entfernen des Kopierschutzes nicht mehr.

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Nun macht sich nach einem ArsTechnica-Bericht ein neues Tool auf, das von vielen ungeliebte DRM des iTunes Music Stores zu entfernen, um mehr Freiheit bei der Wiedergabe von dort gekaufter Musik auf Nicht-Apple-Geräten zu haben.

Das Tool trägt den Titel QTFairUse6, besitzt allerdings zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Benutzeroberfläche, arbeitet noch ausschließlich unter Windows und setzt Kenntnisse von Phython 2.4 voraus. In einschlägigen Foren wie dem des Hymn Project wird der Einsatz bereits diskutiert. Ein vergleichbares Tool namens FairUse4WM sorgt seit einer Woche bei DRM-geschützten Windows-Media-Dateien für den Verlust des Kopierschutzes. Die nächste Runde wird nicht lange auf sich warten lassen. DRM-Anwender wie Apple und Microsoft werden wie in der Vergangenheit vorgemacht den Kopierschutz überarbeiten und mit einer kommenden QuickTime/iTunes-Version (bzw. Windows Media) auch diese Hacks ausschalten. Befürworter der DRM-Entfernung betonen, dass es ihnen nicht um den illegalen Tausch von Mediendateien geht, sondern sie mehr Freiheiten wünschen, gekaufte Musik auch auf den Geräten zu hören, die das jeweilige DRM nicht unterstützen, wie zum Beispiel MP3-Handys.

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