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Die neue Art der Sicherung

17.12.2007 | 14:33 Uhr |

Time Machine ist unkompliziert. In unserem Test zeigen sich aber mehrere Schwachstellen, die in uns den Wunsch wecken, Apple hätte der Software eine detaillierte Beschreibung beigelegt

Time Machine erzeugt eine Kopie aller Daten und speichert sie auf einer externen Festplatte. Für die Grundeinrichtung genügt es, eine externe Festplatte an den Mac anzuschließen – die Software fragt, ob diese Festplatte für Time Machine genutzt werden soll und beginnt – falls vom Benutzer bestätigt – mit 120 Sekunden Verzögerung mit dem ersten Backup. Mehr gibt es anfangs nicht einzustellen. Damit erhält man eine komplette Kopie aller Dateien auf der Startfestplatte.

Zur Wiederherstellung reicht die Maus

Um eine versehentlich gelöschte oder beschädigte Datei aus dem Backup wieder zu laden, klickt man im Dock auf das Symbol von Time Machine (oder startet das Programm Time Machine aus dem Ordner „Programme“). Die Ansicht wechselt dann in den Finder, daraufhin öffnet sich ein neues Fenster und hinter diesem Fenster wird der Schreibtisch aus- und ein Sternenhimmel eingeblendet. Die Striche ganz rechts im Fenster bilden die Zeitachse, die großen spiegelnden Flächen unten auf dem Monitor steuern die Wiederherstellung: Wählt man im Fenster eine Datei aus, bringt ein Klick auf „Wiederherstellen“ diese Datei wieder zurück in den Ordner, in dem sie ursprünglich stand. Annähernd ähnlich funktioniert die Wiederherstellung in Mail und in iPhoto, dort ist die Wiederherstellung jedoch lediglich auf Nachrichten beziehungsweise Bilder beschränkt.

TIPP Time Machine überschreibt vorhandene Dateien nicht. Wer eine Datei wiederherstellt, bekommt eine Rückfrage, wenn diese Datei auf der internen Festplatte existiert. Man kann entscheiden, ob beide Dateien erhalten bleiben sollen oder die vorhanden (das „Original“) oder die Backup-Version.

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