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Die neuen iBooks und Powerbooks sind da

16.10.2001 | 00:00 Uhr |

Die Gerüchte hatten sich immer mehr verdichtet: Jetzt hat der Mac-Hersteller das Geheimnis um TiBook und iBook gelüftet. Manche Spekulationen der letzten Tage und Wochen kamen der Wahrheit recht nahe.

München/Macwelt - Weiterhin in zwei Konfigurationen und dem im Januar eingeführten Design bietet Apple das Powerbook G4 an. Der kleinere der beiden Rechner arbeitet mit einem 550-MHz-Prozessor, das Top-Modell verfügt über einen 667 Mhz schnellen Power-PC. Beide CPUs haben nun einen 256 MB großen L2-on-board-Cache. Zwar beträgt der Systembustakt jetzt 133 MHz, doch es erscheint möglich, dass die neuen Konfigurationen nicht wesentlich schneller sein dürften als die alten, die einen 1 MB großen Backside-Cache integriert hatten.
Die Grafikleistung sollte sich jedoch dank ATIs Mobility Radeon mit 16 MB DDR-Videospeicher merklich verbessern.

Serienmäßig sind die beiden "TiBooks" auch weiterhin mit einem DVD-Laufwerk ausgestattet, im Apple Store besteht jedoch die "Build-to-Order"-Option eines CD-RW-Laufwerkes. Maximal 1 GB Arbeitsspeicher lassen sich in die neuen Powerbooks einbauen, das kleinere Modell hat 128 MB vorinstalliert, während der große Bruder mit 256 MB kommt. Bestellt man bis zum 31. Dezember über den (US-) Apple Store ein Powerbook G4, so verdoppelt Apple den Arbeitsspeicher. Die Festplatten (Ultra Ata/66 mit 5.400 rpm) haben jetzt eine Kapazität von 20 GB respektive 30 GB. Das größere der beiden Modelle hat eine Airportkarte bereits an Bord, selbstverständlich verfügt auch das 550-MHz-Modell über einen entsprechenden Steckplatz.

Mac-OS X ist in der aktuellen Version 10.1 auf das Powerbook aufgespielt, mit im Lieferumfang ist jedoch auch eine System-CD von Mac-OS 9.2.1.

Das schnellere Powerbook ist für 8000 Mark (4060 Euro) zu haben, das kleinere Modell kostet 5900 Mark (3015 Euro).

iBook- 600 MHZ und schnellerer Systembus


Auch das iBook wurde aufgewertet. Es gibt jetzt drei High-End-Modelle und ein Einsteigermodell. Das Einsteigermodell mit CD-Rom-Laufwerk wird ab sofort mit 128 MB und einer 15 GB großen Festplatte ausgeliefert, ansonsten bleibt es technisch mit dem Vormodell identisch. Der Preis beträgt 3500 Mark (1800 Euro).

Die beiden teureren Modelle verfügen jetzt über einen schnelleren G3-Chip mit 600 MHz statt 500 MHz. Auch der Systembus ist bei diesen neuen Modellen schneller. Statt 66 MHz ist diese Schnittstelle jetzt mit 100 MHz getaktet. Es gibt wieder eine Version mit DVD-Laufwerk und ein Topmodell mit Kombilaufwerk, das CDs und DVDs lesen und CDs brennen kann. Das Modell mit DVD-Laufwerk kostet 4000 Mark (2030 Euro), und das Modell mit Kombilaufwerk 4500 Mark (2300 Euro). Letzteres Modell verfügt auch über eine größere Festplatte. Statt einer Platte mit 15 GB sind es hier 20 GB. Reicht einem die vorinstallierte Kapazität nicht aus, kann im Apple Store auch eine Festplatte mit 30 GB ausgewählt werden. Per Bestellung kann auch ein CD-RW-Laufwerk für das iBook bestellt werden.
Als Betriebssysteme sind Mac OS 9.2.1 und Mac OS X 10.1 vorinstalliert, ein umfangreiches Softwarepaket gehört ebenfalls zum Lieferumfang.
Zu den Neuerungen gehört übrigens auch ein neues Netzteil, das mit den "alten" weißen iBooks kompatibel ist. Es ist kleiner, viereckig und soll leichter zu handhaben sein als das Vormodell.

Die neuen technischen Daten der iBooks lassen eine gewissen Leistungssprung erwarten. Nach einer ersten Schätzung sollte durch die neue Festplatte, den schnelleren Prozessor und Systembus ein Performancegewinn von etwa zehn Prozent zu erwarten sein.

Apple präsentiert heute seine neuen Produkte auf der Systems, über einen ersten Eindruck der neuen Tragbaren werden wir in Kürze berichten.

pm/sw

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