978905

Digitale Alarmanlage für Macbooks

15.10.2007 | 13:01 Uhr |

Unterstützung gesucht: Die neue Bea 0.25 von iAlertU ist jetzt OpenSource. Der Programmierer Randy Green sucht Kollegen für die Weiterentwicklung der digitalen Alarmanlage.

Die Idee an sich ist klasse: iAlertU ist ein Sicherheitsprogramm für Macbooks und Macbook Pros mit Intel-Prozessor. Die Software kümmert sich aber nicht um Viren oder Trojaner, sondern um ganz handfeste Diebe. Dabei agiert sie wie eine Wegfahrsperre beim Auto. Wird der Rechner bei aktiviertem Alarm bewegt oder berührt, beginnt das Macbook in maximaler Lautstärke zu heulen, zusätzlich blinkt der Bildschirm. Dazu nutzt das Programm wie auch das vergleichbare Tool Theftsensor den integrierten Sudden Motion Sensor, der den Lesekopf der Festplatte parkt, sobald das Macbook heftig bewegt wird. Über die Software lässt sich laut Entwickler einstellen, wie empfindlich der Sensor reagiert und wie lange der Alarm aktiv bleibt. Sogar die in den Macbooks integrierte Kamera soll in das Alarmsystem einbezogen werden: Wird der Alarm ausgelöst, schießt isight automatisch ein Bild von dem Störenfried und sendet es an eine vorher angegebene E-Mail-Adresse. Das geht natürlich nur, wenn der Rechner Zugang zum Internet hat. Der Alarm wird über die Fernbedienung aktiviert und abgeschaltet. Generell ist ein Diebstahlschutz sinnvoll, immerhin steckt in einem Macbook oder Macbook Pro einiges an Kapital. Die Frage ist jedoch, ob sich der Sudden Motion Sensor nicht doch durch beispielsweise durch ein vorsichtiges Drücken des Powerknopfes überlisten lässt. Das müsste erst ein Test zeigen. Und wer weiß, ob sich ein Dieb überhaupt durch die akustischen Signale abschrecken lässt. Am sichersten ist immer noch, das Macbook in die Tasche zu stecken und mitzunehmen. So schwer ist es ja nicht. Wer sich die Software einmal ansehen will, kann iAlertU 0.25 kostenlos von Sourceforge.net herunterladen. Jedoch lässt sich die Software nur auf Macbooks oder Macbooks Pros mit Intel-Prozessoren einsetzen. Auf jeden Fall sucht Randy Green Unterstützung bei der Entwicklung und Programmierung des Projekts. Den Kontakt gibt es über seine Webseite SlappingTurtle .

0 Kommentare zu diesem Artikel
978905