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Digitale Spiegelreflexkameras boomen

01.03.2006 | 13:23 Uhr |

Ambitionierte Fotografen greifen immer häufiger zu digitalen Spiegelreflexkameras. Diese werden zusehends billiger sowie leistungsfähiger und versprechen für die Hersteller das größte Wachstum. Schlechte Karten für Bridge-Kameras, also leistungsfähige und hochwertige Kompaktkameras.

olympus e-330
Vergrößern olympus e-330

Zusehens lassen die großen Kamerahersteller ein Segment fallen, das bisher ambitionierten Fotografen auf den Leib geschneidert war: Bridge-Kameras, die bereits die Gehäuseausmaße digitaler Spiegelreflexkameras aufweisen, verschwinden mehr und mehr von der Bildfläche. Waren sie in einschlägiger Fachpresse vor einiger Zeit noch oft gesehen, dominieren nun digitale Spiegelreflexkameras die Themenlist.

Diesen Wandel von hochwertigen kompakten Kameras zu Spiegelreflexkameras mit wechselbarem Objektiv macht sich nun auch bei Canon bemerkbar. So soll die neu vorgestellte Canon Powershot G6 die letzte Vertreterin ihrer Serie sein. Nikon hat bereits keine Bridge-Kamera mehr in ihrem Produktfolio. Immerhin bietet Olympus mit der C-8080 Wide Zoom noch eine Bridge-Kamera an. Doch ob diese fast zwei Jahre alte Kamera eine Nachfolgerin erwartet, bleibt abzuwarten. Denn Olympus hat erst vor kurzem mit der E-330 eine digitale Spiegelreflexkamera vorgestellt, die das Live-Bild auch am Display anzeigen kann und so mit das größte Unterscheidungsmerkmal zwischen Bridge- und DSLR-Kameras aufhebt. Kein Wunder wäre es, wenn digitale Spiegelreflexkameras bald auch Videoszenen aufnehmen können.

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