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Studie: Zeitung lieber auf dem iPad als "real"

10.12.2010 | 10:52 Uhr |

Das Reynolds Journalism Institute (RJI) hat eine erste Untersuchung veröffentlicht, derzufolge vor allem Männer zwischen 35 und 64 Jahre die Zeitungslektüre auf dem iPad der traditionellen Print-Ausgabe vorziehen.

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Der erste Teil der Studie, die künftig weiter fortgesetzt werden soll, lief zwischen Anfang September bis Ende November dieses Jahres. Das Ergebnis der Befragung legt nahe, dass iPad-Besitzer darauf besonders gern News lesen, die Mehrheit etwa 30 Minuten pro Tag, fast die Hälfte der Befragten täglich sogar eine Stunde und mehr. Dabei bevorzugen sie Apps der Zeitschriften gegenüber einem Browser-Zugang. Eine signifikante Anzahl unter den 1609 Personen, die auf die 20 Fragen des Instituts geantwortet haben, möchte ihr bestehendes Abonnement der Druckausgabe einer Zeitung zu Gunsten der digitalen Version kündigen. Dabei spielen sowohl der niedrigere Preis als auch die einfache Handhabung der Digitalzeitung auf dem iPad eine herausragende Rolle. Je älter allerdings die Befragten waren, desto eher bevorzugen sie tendenziell die Lektüre einer traditionellen Zeitung, obwohl sie das Lesen auf dem iPad erwartungsgemäß positiver bewerten als die Lektüre auf einem iPhone oder anderen Smartphones. Den Erwartungen an eine digitale Zeitschrift am nächsten kommen in dieser Studie die amerikanischen Zeitungen The New York Times, USA Today, The Associated Press, und The Wall Street Journal.

Info: DPA Research Projects

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