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Studie: Mehr Zeit für die digitale Zeitung

05.07.2011 | 10:33 Uhr |

Eine Studie in Frankreich zeigt: Wer Zeitungen und Zeitschriften liest, steigt dazu immer mehr auf digitale Publikationen um. Dies kann online geschehen, aber auch nach Download oder per Apps.

Macwelt 08 auf dem iPad
Vergrößern Macwelt 08 auf dem iPad

Veröffentlicht wurde die Studie durch die französische Werbeagentur Havas Media (unter anderem für Coca Cola tätig), die eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts CSA übernahm. An der Umfrage nahmen 600 Personen teil, die eine der 20 wichtigsten französischen landesweiten Publikationen regelmäßig lesen, sei es täglich oder wöchentlich. Demnach verbringen die Befragten 37 Minuten am Tag mit digitalem Lesen gegenüber nur 22 Minuten von Printausgaben. Von den digitalen Lesegewohnheiten fallen der Studie gemäß 51 Prozent der Zeit auf Websites, 31 Prozent nutzen spezielle elektronische Ausgaben, die sich offline lesen lassen, und immerhin schon 17 Prozent bevorzugen Apps. Dabei wird das Web vorzugsweise am späten Vormittag während der ersten Pause und am Abend nach der Arbeit genutzt. In diesen Phasen interessieren sich 48 Prozent in ihrem Surfverhalten auch für aktuelle News. Allerdings würden nur 29 Prozent der Befragten für den Content zahlen wollen. 72 Prozent jedoch würden ein digitales Abonnement gegen Werbung eintauschen. Tablet-Nutzer wie dem iPad bevorzugen zwar beim Gebrauch das Internet, E-Mails und Videos, aber etwa 56 Prozent lesen eine der größeren digitalen Zeitschriften-Ausgaben. Mehr Details zu dieser Studie und entsprechende Schlussfolgerungen finden sich bei Monday Note.

Info: Monday Note

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