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Direkt-Effekt von Native Instruments: The Finger

25.09.2009 | 15:59 Uhr |

Native Instruments präsentiert mit The Finger einen ungewöhnlichen Multi-Effektprozessor

The Finger
Vergrößern The Finger

Das Berliner Unternehmen hat die Software gemeinsam mit dem Elektronik-Künstler Tim Exile entwickelt.

Auf Basis des Synthesizer-Baukastens Reaktor bietet The Finger intuitive Sound-Manipulation und Live-Remixing für Bühne und Studio. An Bord des Plugins befinden sich dafür mehr als vierzig Effekt-Algorithmen, darunter Sampler, Transformer, Filter, Gate, Delay, Hall, Verzerrer, Waveshaping, Ringmodulation und mehr.

Gesteuert werden die Effekte über ein MIDI-Keyboard, auf dem bis zu sechs Effekte gleichzeitig in der Reihenfolge der Aktivierung hintereinander geschaltet werden. So lässt sich der Effektprozessor wie ein Live-Instrument spielen. Beim Einsatz als Plugin im Sequencer lassen sich durch das Ansteuern mit einer MIDI-Spur komplexe Effekt-Sequenzen mit präzisem Timing erzeugen.

The Finger läuft im kostenlosen Kore Player von Native Instruments als Stand-alone- und Plugin. Volle Kontrolle über die einzelnen Paramenter haben aber nur Reaktor-Anwender, die hier auch eigene Effekt-Konfigurationen erstellen können.

The Finger ist ab sofort für einen Verkaufspreis von 70 Euro im NI Online-Shop erhältlich.

Auf Youtube gibt es ein Demo-Video mit Tim Exile, das die Möglichkeiten der Software zeigt.

Native Instruments

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