Displayport: Apples neuer Videoanschluss
Längere Kabel möglich
Für die Hersteller hat Displayport den Vorteil, dass hier keinerlei Lizenzkosten für die Schnittstelle anfallen. Die Datenübertragung funktioniert über ein sehr hochfrequentes Signal (1,64 oder 2,7 GHz). Dadurch ist die Datenübertragung stabil und soll auch mit langen Kabeln von 15 Metern Länge funktionieren. HDMI (340 MHz) beispielsweise kann bei Kabellängen über fünf Meter bereits Probleme machen.
Wer verwendet Displayport bereits?
Neben Apple gibt es noch weitere Hersteller, die die Schnittstelle bereits einsetzen. Nvidias Grafikkarten der 9000er-Serie sind kompatibel, ebenso die Radeon HD3000 von ATI. Neue Chipsätze von Intel sollen den neuen Videostandard ebenfalls unterstützen. Nur wenige Monitore sind bislang kompatibel. Dell bietet beispielsweise Displays, die unter anderem Displayport-Anschlüsse haben. Nach unserem Kenntnisstand ist Apples neuer Bildschirm der erste reine Displayport-Monitor.
Fazit
Displayport hat also für die Hersteller den Vorteil, dass sie keine Lizenzkosten zahlen und weniger Elektronik verbauen müssen. Die Kunden erhalten eine moderne Schnittstelle, die mehr leistet und dennoch abwärtskompatibel ist. Momentan müssen die Kunden allerdings noch teure Adapter verwenden. Nur das neue LED Cinema Display kann ohne jeden Adapter an die neuen Apple-Notebooks angeschlossen werden. Umgekehrt kann man nicht jeden Rechner an den neuen Monitor anschließen. Apple gibt an, dass nur die neuen Rechner mit Displayport kompatibel sind.
Info: Displayport
Vorherige Seite
Seite 2 von 2
Nächste Seite




Login über einen Foren Account
Gastposting
Gastbeiträge müssen erst freigeschaltet werden, bevor Sie auf der Seite erscheinen.