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Macbook verschlüsselt Bildübertragung mit HDCP

18.11.2008 | 10:27 Uhr |

Laut Berichten nutzt Apple bei den neuen Laptops die HDCP-Verschlüsselung. Das heißt: Kaufvideos mit DRM funktionieren nur auf externen Geräten, die HDCP unterstützen.

Digitale Bildübertragung erfolgt heutzutage selten ohne Kopierschutz: Praktisch alleAbspielgeräte mit HDMI-Ausgang verschlüsseln die Daten im HDCP-Standard, auch das AppleTV gibt nur ein HDCP-geschütztes Bild aus, sobald das Gerät einen Film aus dem iTunesStore abspielt. Mit der jüngsten MacBook-Generation ist es jetzt auch bei Apples Rechnernsoweit: Ars Technica berichtet , dass iTunes beim Versuch, DRM-geschützte Filme mit angeschlossenem Display oderProjektor ohne HDCP-Support abzuspielen, den Dienst verweigert und eine entsprechende Fehlermeldungeinblendet. Manche Filme scheinen aber immerhin keinen HDCP-Schutz vorauszusetzen und funktionierenauch auf den neuen MacBooks. Wer sein MacBook also an ein Cinema Display mit DVI-Adapteranschließt, dürfte ohne gekaufte iTunes-Videos leben müssen.

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