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Dobrindt will öffentliches WLAN weiter ausbauen

21.03.2016 | 16:53 Uhr |

Öffentliches WLAN gibt es in den Großstädten nur an bestimmten Hotspots - und meistens bekommt man nur einen sehr langsamen Internetzugang geboten. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will nun die Hürden für offenes WLAN stark absenken.

Laut der Frankfurter Allgemeine setzt sich Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt verstärkt für die Einführung freier WLAN-Hotspots in Deutschland ein. Demnach unterstützt er in der Debatte um ein neues Telemediengesetz die Netzpolitiker der schwarz-roten Regierungskoalition.

„Die Hürden, die das neue Telemediengesetz stellt, sind zu hoch. Die Störerhaftung führt meiner Meinung nach nicht dazu, dass wir unkompliziert ein freies WLAN organisieren können“, erklärte Dobrindt gegenüber der FAZ. Bei der Störerhaftung sieht die Gesetzgebung vor, dass die Anbieter von öffentlichem WLAN im Fall des Missbrauchs der Hotspots haftbar sind.

Darüber hinaus wolle Dobrindt dem Bundestag nahe legen, „das Telemediengesetz zu überarbeiten und der Durchsetzung des öffentlichen WLANs  weniger Hindernisse in den Weg zu stellen. „Wir brauchen ein offenes WLAN mit einfachem Zugang für jedermann.“ Im Zuge dessen soll auch die Deutsche Bahn für kostenloses WLAN in den Zügen und in Hauptbahnhöfen sorgen. Demnach habe die DB von Dobrindt klare Anweisungen erhalten, die Digitalisierung weiter voranzubringen. „WLAN in der zweiten Klasse im ICE muss bis Ende des Jahres ausgebaut sein.“

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