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Dokumentation mit näheren Infos zu x86-Macs

07.06.2005 | 00:00 Uhr |

Apple hat eine Entwicklerdokumentation zu "Universal Binaries" veröffentlicht, die weitere Details zur Emulation verrät.

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Dem PDF zufolge unterstützt Apples Translations-Software "Rosetta" keine Classic-Programme und auch kein Altivec. Nur G3-Code wird emuliert, Anwendungen die einen G4 zwingend voraussetzen laufen nicht.

Im PDF wird nur 32-bit x86 erwähnt, Quick-Transit unterstützt jedoch laut Herstelleraussage eigentlich auch AMDs 64-Bit-Erweiterung x86-64, welche Intel aufgrund massiver Nachfrage nach dem Scheitern des Itaniums gezwungen war zu übernehmen. Dies ist zum derzeitigen Zeitpunkt auch sinnvoll, denn Apple wird keine Pentium 4 in ihren Macs verbauen. Apples Wahl fiel hingegen auf den sehr stromsparenden Pentium-M-basierten Nachfolger, denn Intel schickt die stromfressende hochgetaktete Pentium-4-Architektur nächstes Jahr in Rente. Das Pentium-4-basierte Entwicklerkit wird somit wohl der einzige Pentium-4 Mac bleiben.

Der Pentium-M unterstützt im Gegensatz zum Pentium 4 momentan noch nicht AMDs x86-64, was sich mit den Dualcores "Conroe" für Desktops und "Merom" für Notebooks (4 MB L2-Cache, gefertigt in 65 Nanometer) Ende nächsten Jahres ändern wird. Die Zeit bis dahin wird Apple mit Intels Anfang 2006 kommendem "Yonah" (25 Watt, 65-Nanometer, Dualcore, 2 MB Cache) überbrücken, welcher zwar ein Pentium-M ist, aber kein x86-64 (bei Intel "EMT64" genannt) beherrscht.

Da zuerst die Macs umgestellt werden, die auch jetzt noch mit dem 32-Bit G4 laufen wird der Übergang also kein Rückschritt sein. Wenn die Powermacs mit Intel-Chip 2007 kommen wird 64-Bit in allen Intel-Chips der Standard sein.

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