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Doppelschlag: Zwei neue Umzugshelfer für das iPhone

02.01.2008 | 14:35 Uhr |

Mit dem iPhone ist ja alles so leicht: Das macht uns Apple in der Werbung glauben und das stimmt auch, solange iTunes auf dem Mac oder PC ausreichend Daten findet, die es an das elegante Smartphone weiterreichen kann.

Doch was, wenn die Daten auf dem alten Handy gespeichert sind – und nicht auf dem Computer? Dann springen Softwarehersteller herbei und bieten entsprechende Hilfsprogramme feil. Zur MacWorld Expo in San Francisco präsentieren Novamedia aus Berlin "Fone2Phone" und Mark/Space findet "The Missing Sync for Apple iPhone"

Aus deutschen Landen frisch auf den Technik-Tisch reicht Novamedia, Hersteller von FoneLink und launch2net, den Umzugsmanager für den iPhone-Umsteiger. Längst nicht jeder Mac-Anwender kann oder will mit Apples iSync seine Kalenderdaten, Adressen und Termine mit dem Rechner synchronisieren und so iTunes spiegelgleiche Daten zum Synchronisieren mit dem iPhone offerieren. Mit Fone2Phone ziehen aber noch mehr Daten um: Notizen, Lesezeichen, Fotos, Musik und Filme wandern per Bluetooth auf den Mac.

Die Applikation übergibt die Dateien danach an die dafür passenden Programmen, die umgezogenen Lesezeichen finden sich dann etwa in Apples Browser Safari. Bei umfangreichen Datenbeständen kann sich der Umzug allerdings hinziehen, müssen alle Daten doch das Nadelöhr der langsamen Bluetooth-Schnittstelle passieren. Im nächsten Schritt wählt der Anwender dann über den Synchronisationsdialog in iTunes aus, welche Daten auch das iPhone bereithalten soll oder verfeinert die Auswahl durch angepasste iTunes-Wiedergabelistzen oder iPhoto-Alben.Kompatibel zu Fone2Phone sind alle Handys, die der Hersteller auch mit der Schwester-Software FoneLink unterstützt, dazu zählen das Motorola Z3, eine Vielzahl von Nokia- und Sony Ericsson-Geräte. An der Zusammenarbeit mit Samsung-Telefonen arbeitet die Berliner Firma und bietet bereits iSync-Plugins an. Fone2Phone soll ab Mitte Januar per Download von der Herstellerseite erhältlich sein und kostet bis Monatsende knapp 15 Euro, danach soll der Preis auf rund 20 Euro steigen. Das Tool benötigt ein Tiger- oder Leopardsystem mit den aktuellsten Updates.

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