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Download-Abos wenig beliebt

12.04.2005 | 14:15 Uhr |

Eine Studie der Marktforscher von Ipsos-Insight gibt dem Geschäftskonzept von Apples iTunes Music Store, der auf einzeln bezahlte Downloads setzt, gegenüber dem Abo-Modell, wie es unter anderem Napster verfolgt, den Vorzug.

Unter den Befragten geben 24 Prozent an, sie würden online ihre Musik über einen Downloadservice beziehen. Dabei setzten 19 Prozent der Gesamtheit auf einzelne Downloads, nur 5 Prozent gaben Abo-Modellen den Vorzug. Die große Mehrheit der Musikfans, die sich online mit Stücken versorgen, greifen nach wie vor auf Peer-to-Peer-Dienste zurück, 62 Prozent aller Interviewteilnehmer gestanden ein, sich bei Grokster, Kazaa und Konsorten zu "versorgen".

Lässt man in der Umfrage jedoch die Wahlmöglichkeit "Tauschbörse" weg, so würden 39 Prozent ihre Musik Track für Track im iTMS und den Konkurrenzdiensten beziehen, nur 17 Prozent würden ein Abomodell bevorzugen. Ipsos-Insight zieht zwei Schlüsse aus seiner Studie. Anbieter von Abodiensten seien gefordert, ihre Angebote mit aggressiven Preisen oder anderen Anreizen attraktiver zu machen, um gegenüber Kaufangeboten Boden gut zu machen. Zum anderen werden kostenpflichtige Downloadservices weiter aufblühen, wenn es gelingt, die Peer-to-Peer-Dienste im Internet zu marginalisieren.

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