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Verlorener iPhone-Prototyp: Polizei ermittelt in Suizid-Fall

23.07.2009 | 07:36 Uhr |

Im Fall des Suizids des Foxvonn-Mitarbeiters Sun Danyong ermittelt die chinesische Polizei auf Aufforderung der Manufaktur, die seit Jahren für Apple iPods und iPhones fertigt.

Sun Danyong hat sich kürzlich aus seinem Wohnungsfenster gestürzt, nachdem ein Protoyp des iPhones der nächsten Generation abhanden gekommen war. Sun sollte Apple 16 Geräte schicken, in Cupertino sind jedoch nur 15 Stück angekommen. Foxconn habe nun seinen Mitarbeiter unter Druck gesetzt und die Herausgabe des fehlenden Gerätes gefordert, berichtet die Zeitung Shanghai Daily. Die Polizei soll nun klären, ob Sun freiwillig sprang oder ermodert wurde, konkret stehe ein Mitarbeiter der Foxconn-Security unter Verdacht, extrem Druck auf Sun ausgeübt zu haben. Apple bedauert in einen Statement den "Tragischen Verlust diese jungen Angestellten" und erwartet Resultate aus der Untersuchung. Apple fügt hinzu: "Wir verlangen von unseren Zulieferern, dass sie alle ihre Arbeiter mit Respekt und Würde behandeln."

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