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Drei für eine Festplatte: Hitachi, Fujitsu und Toshiba im Gespräch

15.01.2008 | 09:25 Uhr |

Der japanische Festplatten-Hersteller Hitachi GST soll laut CNet Gespräche mit Toshiba und Fujitsu führen, um Kräfte zu bündeln und gemeinsam eine neue Firma zu gründen.

Das neue Joint Venture böte dann Festplatten und Speichersysteme an, jeder der Hersteller wäre zu einem Drittel am neuen Unternehmen beteiligt. Die Festplattensparte von Hitachi macht seit einiger Zeit Verluste, die Neugründung könnte eine Alternative zu einem Verkauf sein: Angeblich verhandelt Hitachi erfolglos mit der amerikanischen Firma Silver Lake, die im Jahr 2000 Seagete übernommen, umstrukturiert und wieder verkauft hat. Der Nikkei Business Daily berichtet, dass Hitachi weniger als die Hälfte seiner Aktien an Silver Lake verkaufen wolle, um weiterhin die Kontrolle über die Sparte zu behalten. Die Verhandlungen erwiesen sich als schwierig, da Hitachi ein sehr traditionell geführtes Unternehmen sei - man spräche trotz Übersetzer unterschiedliche Sprachen. Eine Entscheidung wird bis zum 1. April 2008 erwartet, an dem das neue Geschäftsjahr in Japan beginnt.

Info: Cnet

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