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Haben Telekom-Kunden jahrelang zu viel gezahlt? (Update)

25.07.2011 | 13:03 Uhr |

Aus einer Strafanzeige soll hervorgehen, dass die Telekom AG jahrelang bei Millionen von Kunden zuviel berechnet hat.

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© Telekom

Jahrelang soll das Management der Deutschen Telekom AG bei Kunden-Abrechnungen betrogen haben. Durch doppelte Abrechnungen sollen sich die Verantwortlichen einen dreistelligen Millionenbetrag erschlichen haben. Das geht aus einer Strafanzeige von Klaus Harisch und Peter Wünsch hervor. Harisch ist Mitgründer der Telefonauskunft Telegate.

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Angeblich hat die Telekom Kosten für Aufbau und Pflege einer Kundendatenbank mehrfach abgerechnet, heißt es in der Anzeige. Konkret geht es um Telefonbuchdaten für das Auskunftgeschäft. Die Strafanzeige soll zusammen mit internen Zahlen, die den Vorfall belegen, eingereicht worden sein.

Update: Die PC-WELT hat mit Telekom-Pressesprecher Philipp Blank über die Vorwürfe gesprochen. Demnach gehe es bei der Angelegenheit nur um Business-Kunden der Telekom AG, glaubt Blank. Im Detail konnte er jedoch nicht Stellung zu den Vorwürfen beziehen, weil ihm die Strafanzeige nicht vorliege. Er wies die Vorwürfe aber kategorisch zurück und fügte hinzu, dass diese Anzeige bereits die zweite Anzeige von Harisch gegen die Telekom sei. Der erste Anlauf war Blank zufolge aber gescheitert.

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