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Dresden soll europäisches Zentrum für Nanoelektronik werden

01.09.2004 | 10:34 Uhr |

Vertreter aus Politik und Wirtschaft haben am gestrigen Montag eine Vereinbarung zum Bau eines Forschungszentrums für Nanoelektronik in Dresden unterzeichnet.

Das Institut soll von der Fraunhofer-Gesellschaft betrieben werden. Daneben sind aber auch die Chiphersteller AMD und Infineon beteiligt. Der Freistaat Sachsen und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördern das Projekt mit insgesamt 80 Millionen Euro, weitere 170 Millionen Euro werden die beiden Industriepartner in den nächsten fünf Jahren investieren. Der Bau soll Ende April 2005 fertig gestellt sein, damit das Center schon im kommenden Sommer den Betrieb aufnehmen kann. Über die Forschungsinhalte wurde einstweilen nur bekannt, dass die 300-Millimeter-Wafer-Technologie ein Schwerpunkt sein werde. (mb)

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