2193378

Dropbox beseitig Festplatten-Limit mit Project Infinite

27.04.2016 | 10:39 Uhr |

Eine unendlich große Festplatte im Rechner, die sich noch nach Bedarf erweitern lässt? Dropbox arbeitet gerade in die Richtung.

Bis zur Unendlichkeit und weiter : Der Anbieter von Cloud-Speicher Dropbox hat sein Konzept "Project Infinity" vorgestellt. Wie der Name suggeriert, sollen damit Kunden "unendlich" viele Daten in ihrem Cloudspeicher vorrätig halten, sie aber von Mac und PC aus komplett einsehen und verwalten können, als seien sie lokal gespeichert. Dropbox erklärt dies mit einer digitalen Schere: Der Platz auf der Festplatte ist stets beschränkt und mit dem Schwenk zu kleinen mobilen Rechnern mit SSDs wird das Problem noch akuter.

In der Cloud hat der Nutzer oder ein Unternehmen deutlich mehr Platz für die Daten, deren Verwaltung ist alles andere als intuitiv: Der Nutzer muss vom Finder unter OS X oder vom File Manager unter Windows in den Browser wechseln, sich dort anmelden und erst dann die hochgeladenen Dropbox-Daten einsehen. Mit "Project Infinity" wird es anders: Dropbox wird zunächst für die ausgewählten Unternehmen, später wohl für andere Nutzer die Cloud-Daten direkt in der Datenverwaltung auf dem Desktop darstellen und verwalten lassen. Dies unterscheidet sich vom jetzigen Konzept, bei dem Dropbox die Inhalte eines definierten Ordners abgleicht: Die Dateien sind dann jeweils auf allen Maschinen gespeichert, erst dann erscheinen sie als Ordner im Finder. Wann Dropbox die neue Funktion einführen wird, wie es mit den Kosten aussieht und was "unendlich" wirklich bedeutet, hat das Unternehmen indes noch nicht verraten.

23 GB Dropbox-Speicher gratis – so geht’s

0 Kommentare zu diesem Artikel
2193378