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Dropbox bestreitet Hackerangriff als Grund für zeitweisen Ausfall

13.01.2014 | 08:09 Uhr |

Noch während der Auszeit griff Dropbox zu Twitter, um die Gerüchte zu dementieren.

Am letzten Freitag war der File-Sharing-Dienst Dropbox für mehrere Stunden nicht erreichbar. Zwischen 10 und 12 Uhr morgens wurden alle Dropbox-Kunden auf eine Status-Seite umgeleitet, die von einem Fehler bei Wartungsarbeiten berichtete und umgehende Behebung versprach.

Erste Meldungen über den unerwarteten Ausfall kamen über soziale Netzwerke gegen 9:45 Uhr morgens. Noch während dem Ausfall rühmte sich eine Hackergruppe "1775 Sec" über Twitter, die Server des Dropbox -Dienstes erfolgreich gehackt und Zugangsinformationen von Dropbox-Kunden gesammelt zu haben. Auslöser der Attacke soll der Jahrestag des Freitodes von Aaron Swartz sein, dem im Januar 2013 wegen illegalem Herunterladen von Dokumenten von MIT eine hohe Geldstrafe und bis zu 35 Jahren Haft angedroht wurde und sich daraufhin das Leben nahm. Anhänger von Schwartz beschuldigen die US-Staatsanwaltschaft, dass die aggressive Verfolgung Schwartz in den Tod trieb.

Noch während der Auszeit nutze auch Dropbox Twitter , um diese Meldungen zu dementieren und zu wiederholen, dass der Ausfall auf einen Fehler in den Routine-Wartungsarbeiten zurückzuführen ist. Die Einstiegsseite war ab 12 Uhr wieder erreichbar, aber erst eine halbe Stunde später konnten sich die Kunden wieder erfolgreich einloggen.

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