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Große Unterschiede bei Verbrauchskosten von Druckern

26.02.2009 | 10:12 Uhr |

Die Verbrauchskosten von Farbdruckern liegen nach wie vor weit auseinander. Das hat die Stiftung Warentest bei einem Vergleich von 13 Tintenstrahl- und Laser-Geräten festgestellt («test»-Ausgabe 3/2009). Mit niedrigen Druckkosten von 1,5 Cent je Schwarzweiß-Seite und 55 Cent für ein DIN-A4-Foto konnte der Testsieger HP Officejet Pro K5400N (143 Euro) überzeugen. Das Gerät mit Netzwerkanschluss erhielt die Note «gut» (2,1).

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Das Schlusslicht bei den Tintenstrahlern bildete im Test der Lexmark Z2320 (40 Euro) mit Kosten von 13 Cent je gedruckter Schwarzweiß-Seite. Mit 5,80 Euro pro DIN-A4-Foto stellte das Gerät zudem einen neuen Negativrekord in der Testgeschichte der Stiftung auf.

Ebenfalls mit der Gesamtnote «gut» schnitten die Tintenstrahler Canon Pixma iP4600 (98 Euro), HP Photosmart D5460 (99 Euro) und der Epson EC-01 (350 Euro inklusive 50 Euro Pfand) ab. Das Epson-Gerät druckt zu einem Preis von 35 Cent die günstigsten DIN-A4-Fotoseiten und ist auch mit 3,5 Cent je Schwarzweiß-Seite recht günstig. Die jeweils 200 Milliliter fassenden Tintentanks lassen sich nicht austauschen, ermöglichen aber den Druck von mehr als 10 000 Farbseiten. Damit eignet sich das Gerät nach Ansicht der Tester vor allem für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Sind die Tintentanks leer, kann das Gerät zurückgegeben werden. Dafür bekommt der Käufer die 50 Euro Pfand zurückerstattet.

Die mit Preisen zwischen 190 und 500 Euro deutlich teureren Farblaserdrucker punkteten im Test mit sehr gutem Textdruck und schneller Druckgeschwindigkeit. Fotodrucke waren bei allen getesteten Geräten aber nur «befriedigend». (dpa)

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