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Duckduckgo verzeichnet Besucher-Anstieg nach dem Prism-Skandal

21.06.2013 | 11:11 Uhr |

Seitdem die Einzelheiten um die Abhör-Affäre der US-Regierung mit dem Programm Prism publik geworden sind, machen sich viele Anwender Sorgen um ihre Daten. Davon profitiert die anonymisierte Suchmaschine Duckduckgo.

Dies zwingt viele Nutzer zum Umdenken. So verzeichnet die anonymisierte Suchmaschine Duckduckgo einen rapiden Besucher-Anstieg seit ungefähr einer Woche. Der Gründer, Gabriel Weinberg, meldet: "Wir haben 1445 Tage für eine Million Besucher gebraucht, 485 Tage für 2 Millionen und nur 8 Tage für 3 Millionen." Duckduckgo ist eine gute Alternative zu Google, Bing und Co. Die Suchmaschine filtert die Contentfarmen, die keine Inhalte, sondern nur Werbung liefern. Dazu ist die Suche anonymisiert - Duckduckgo speichert keine Suchanfragen, erstellt keine Nutzer-Profile, verschlüsselt die Verbindung zwischen dem Rechner und dem Server. Duckduckgo kann man als eine Safari-Erweiterung installieren.

Danach greift der Browser auf die alternativen Suchmaschine zurück, Google ist dann deaktiviert. Ein paar Stichproben bei den Suchergebnissen stimmen auch: Während bei der Google-Suche zu der Anfrage "Macbook Air im Test" mehrere News dazu auftauchen und danach SEO-optimierte Seiten mit den Test aus den Jahren 2011 und 2012 folgen, bekommen wir bei den ersten sechs Treffern von Duckduckgo das, wonach wir eigentlich gesucht haben: Die aktuellen Tests des Macbook Air 2013.

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