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Düstere Prognose für Apple

17.09.2002 | 09:39 Uhr |

München/Macwelt- Es sei ein kluger Zug Apples gewesen, jetzt stärker auf Service wie mit dem Internet-basierten Dienst .Mac zu setzen. Denn dort seien die Margen größer als im Hardware-Geschäft. Trotzdem sieht Business 2.0-Experte Eric Hellweg nicht sehr viel Positives für Apple in seiner Analystenkugel. Der Marktanteil des Mac-Herstellers liege nur noch bei 2,6 Prozent. Der Erfolg des .Mac-Dienstes sei unsicher. Ein für den Mac-Markt so wichtiges Programm wie Quark Xpress ist noch nicht auf das neue Betriebssystem angepasst. Aber vor allem fehle eine zuverlässige und vertraglich abgesicherte Unterstützung für das "Apple OS" durch den Marktführer Microsoft. Ein entsprechende Vereinbarung der beiden Computer- und Softwarefirmen war nach fünf Jahren kürzlich ausgelaufen. Eric Hellweg meint, wenn Apple in den genannten Bereichen nicht schnell die Kurve bekomme, könnte es für das Unternehmen eng werden. Am schlimmsten für Apple aber wäre, wenn Steve Jobs unter so viel Sperrfeuer seinen "Fokus" verliere. tha

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