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Dunkle Seite des Erfolges

21.03.2005 | 17:02 Uhr |

Gerade sind die ersten Erfolgsmeldungen zu lesen, dass Apple seinen Marktanteil steigern könnte, erklingen die ersten Warnungen vor unerwünschten Nebenwirkungen.

Kaum haben die jüngst veröffentlichten Wachstumsprognosen für den Mac-Markt ein sanftes Grinsen auf die Gesichter der Mac-Gemeinde gezaubert, droht dieses Grinsen zu erfrieren: Unheil droht dem Mac, denn mit wachsender Popularität werde er auch ein Ziel für Sicherheitsattacken - so unken die Experten. Gerade die Tatsache, dass viele Umsteiger einen Mac kaufen, weil sie sich dort sicherer als auf einem Windows-PC fühlen, verleite diese Umsteiger zu einem sorglosen Umgang mit dem Mac-OS. 37 im vergangenen Jahr entdeckte Sicherheitslücken veranlassen Symantec zu der Warnung: "In dem Maße, in dem die Popularität Apples neuer Plattform wachse, gelte das auch für die Zahl der Angriffe auf das Mac-OS." Und prompt findet sich auch ein Systembeauftragter von Trend Micro , der eine weitere Warnung hinterher schiebt: "Man sieht keine massenhafte Verbreitung von Mac-Viren, aber man findet sie in den Laboren als Beweis, dass sie entwickelt werden. Die Ausbrüche existieren nur deshalb nicht, weil es nicht genug Macs draußen gibt".

Beruhigend nur, dass die Warnungen von Herstellern von Antivirensoftware stammen, die in der Vergangenheit nicht gerade großen Profit mit Mac-Produkten machen konnten. Und so gesehen ist die Warnung ja fast wieder ein Kompliment an Apple.

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