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E-Book-Prozess: Apple drohen bis zu 500 Millionen US-Dollar Strafe

26.07.2013 | 10:38 Uhr |

Sollte Apples Berufung gegen das Urteil im E-Book-Prozess erfolglos bleiben, drohen dem Konzern bis zu 500 Millionen US-Dollar Strafe.

Auf diese Summe kommt zumindest der Blog GigaOM auf Grundlage der bisher überwiesenen Vergleichszahlungen der in den Prozess involvierten Verlage. Diese haben laut Gerichstdokumenten bisher insgesamt 166 Millionen US-Dollar an den Staat bezahlt. Vor zwei Wochen hatte ein Gericht Apple für schuldig befunden , mit den fünf Verlagen Hachette, Harper-Colins, Penguin, Simon & Schuster und Random House Preise für E-Books abgestimmt und erhöht zu haben. Apple verteidigt sein so genanntes Agenturmodell jedoch mit dem Argument, es habe geholfen, das Quasimonopol von Amazon bei digitalen Büchern zu brechen. Dieses Modell untersagt es allen, die Bücher in Apples iBookstore veröffentlichen, denselben Titel anderswo günstiger anzubieten.

Währenddessen hat sich in der EU auch der letzte Verlag, Penguin, mit den Behörden verglichen . Penguin verpflichtet sich, Händlern wie Amazon niedrigere Preise als im iBookstore zu gewähren. Auch Apple hatte sich in der EU diesem Vergleich angeschlossen, die Berufung gilt nur für den US-Markt.

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