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EU beendet Wettbewerbsverfahren gegen Apple

14.12.2012 | 10:47 Uhr |

Die EU-Kommission hat das Kartellverfahren gegen Apple und vier Buchverlage endgültig eingestellt. Apple und die Verlage hatten der Kommission Zugeständnisse gemacht, die diese nun akzeptiert.

Das Verfahren wegen möglicher Preisabsprachen endet für Apple und die Verlage ohne Sanktionen oder Strafen. Die EU- Kommission hat jetzt erklärt , dass sie die von den Beteiligten angebotenen Änderungen akzeptiert. Grund des Verfahrens waren Klauseln in den Verträgen zwischen Apple und den Verlegern. Apple verpflichtete sich damit unter anderem, E-Books nicht extrem vergünstigt anzubieten. Grund dafür soll gewesen sein, dass den Verlegern die Rabattangebote von Amazon zu niedrig gewesen sein sollen und sie um die digitalen Umsätze fürchteten.

Anschließend sollen die Verlage versucht haben, Amazon die gleichen Verträge aufzuzwingen, woraufhin die Ermittlungen der EU-Kommission eröffnet wurden. Apple und die vier beteiligten Verlage haben daraufhin angeboten, die Vereinbarung zu verändern . So soll es nach den neuen Regeln möglich sein, in gewissen Rahmen Rabatte auf E-Books zu geben. Die Anbieter wie Apple dürfen in dem Rahmen Vergünstigungen geben, in dem sie in einem Jahr Umsatzbeteiligung verdient haben. Bedeutet als Rechenbeispiel: Verkauft Apple in einem Jahr Bücher im Wert von einer Million Euro, darf die Firma Rabatt in Höhe von 300.000 Euro geben, die Apple dabei an iBook-Provision verdient hat.

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