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E-Mails löschen ist riskant

18.11.2005 | 10:11 Uhr |

Die Aufbewahrung der digitalen Geschäftskommunikation unterliegt einer ganzen Reihe gesetzlicher Pflichten. Wer es damit nicht so genau nimmt, muss mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen.

Wer bei der Archivierung seiner elektronischen Geschäfstkommunikation schludert, riskiert strafrechtliche Verfolgung.
Vergrößern Wer bei der Archivierung seiner elektronischen Geschäfstkommunikation schludert, riskiert strafrechtliche Verfolgung.
Wer bei der Archivierung seiner elektronischen Geschäfstkommunikation schludert, riskiert strafrechtliche Verfolgung.
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IT-Chefs tragen Mitverantwortung für das Wohl und Wehe des Unternehmens, auch dort, wo es sich auf den ersten Blick nicht so deutlich offenbart: Angesichts der E-Mail-Flut wird die Archivierung der geschäftlichen Kommunikation immer komplexer - und gleichzeitig immer wichtiger.

Das Stichwort "Compliance" fasst die Einhaltung der rechtlichen Mindestanforderungen in Bezug auf Sicherheit, Integrität und Verfügbarkeit zusammen. Das umschließt allerdings weit mehr als den technischen Schutz vor Datenverlusten oder vor Veränderungen elektronisch gespeicherter Informationen: Von Bedeutung ist vielmehr der gesamte technisch-organisatorische Prozess - vom Entstehen der Information über das Erfassen, das Strukturieren, das Sichern und Vorhalten bis hin zum Löschen. Letzteres muss zudem im Einklang mit den internen Organisationsrichtlinien stehen.

Unternehmen müssen demnach die gesetzlichen Bestimmungen rechts- und revisionssicher umsetzen und praktikabel in den Arbeitsalltag einbinden. Das erfordert neben betrieblichen Vereinbarungen auch eine IT-Infrastruktur, die das Einhalten der hohen rechtlichen Anforderungen - etwa Archivierungsfrist, kurzfristiger Zugriff und Datenschutz - gewährleistet.

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