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E-Plus will Handy-Durchleitungsgebühren regulieren lassen

20.06.2006 | 10:06 Uhr

E-Plus will die Durchleitungsgebühren bei Handygesprächen von der Bundesnetzagentur regulieren lassen. Die Behörde hatte die Mobilfunkbetreiber aufgefordert, selbst eine Lösung zu finden.

Die Verhandlungen mit T-Mobile über Gebühren in fremde Netze seien gescheitert, berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus“. E-Plus-Geschäftsführer Thorsten Dirks fordert laut dem Magazin nun die Bundesnetzagentur auf, "fairen und chancengleichen Wettbewerb zu schaffen“.

Bislang lagen die Großkundenpreise für ein Gespräch von E-Plus in die Netze von T-Mobile , Vodafone oder O2 zwischen 11 und 12,4 Cent pro Minute. Laut Focus fordert E-Plus eine Senkung auf fünf bis neun Cent pro Minute. Ende Mai hatten sich T-Mobile, Vodafone und O2 vorläufig über die Terminierungsentgelte geeinigt, nachdem die Bundesnetzagentur eine Frist gesetzt hatte. E-Plus hatte die Vereinbarung aber abgelehnt.

E-Plus kritisiert weiter die Festnetzsparte T-Com der Deutschen Telekom, die zu hohe Gebühren in die Handynetze verlange. "Insgesamt kassieren sie eine Milliarde zusätzlichen Gewinn pro Jahr", sagt Dirks im Focus-Interview. Bei einer Marge von bis zu 15 Cent pro Minute gehöre auch dieser Tarif reguliert, fordert der E-Plus-Chef. (uka)

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