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Achtung Facebook! Neue Funktionen abschalten

26.06.2012 | 13:01 Uhr |

Friendshake, E-Mail-Adresse, Werbeanzeigen: Wir zeigen Ihnen, wie Sie die neuen Funktionen bei Facebook nutzen oder wieder abschalten.

Neue E-Mail-Adresse, Freunde in der Umgebung finden oder persönliche Daten für Werbeanzeigen – in den vergangenen Tagen hat Facebook wieder einige neue Funktionen herausgebracht, die so manch einem Nutzer wohl verborgen geblieben sein dürften.
 

Freunde in der Umgebung und eigene E-Mail-Adressen  

Mit der Funktion „Friendshake“ beziehungsweise „Find Friends Nearby“ können sich Nutzer alle Freunde anzeigen lassen, die sich in unmittelbarer Nähe finden. Das Feature funktioniert jedoch nur über die mobile Weboberfläche beziehungsweise iOS-App. Die Anwendung nutzt dabei die GPS-Daten des Smartphones. Im Menü „Andere Tools“ oder unter der URL http://fb.com/ffn lässt sich Friendshake aktivieren. Darin werden alle Freunde in einer Liste angezeigt, die diesen Dienst ebenfalls aktiviert haben. Momentan ist das Feature jedoch offline.  
 
Ab sofort haben Facebook-Nutzer eine eigene E-Mail-Adresse . Diese setzt sich aus dem Nutzernamen und @facebook.com zusammen. Früher war in den Profilinformationen noch die private E-Mail-Adresse angezeigt. Jetzt will Facebook offenbar, dass Nutzer nur noch über das eigene Nachrichtensystem kommunizieren.
Wer die Chronik verwendet, kann sich wieder die alte E-Mail-Adresse einblenden lassen. Rufen Sie Ihre Profilseite unter „Info“ auf und klicken Sie auf „Kontaktinformationen bearbeiten". Dort können Sie einstellen, ob Ihre private E-Mail-Adresse oder die Facebook-E-Mail-Adresse auf der Chronik sichtbar sein soll.

Nutzerdaten für Werbeanzeigen  

Beim Lesen der neusten Statusmeldungen ist vielleicht dem einen oder anderen der kleine Kasten auf der rechten Seite aufgefallen, indem angezeigt wird, welchen Freunden bestimmte Marken gefallen oder das ein Freund gerade einen speziellen Dienst verwendet hat. Dabei handelt es sich um sogenannte „sponsored stories“ . Diese können Sie unterbinden, indem Sie unter „Kontoeinstellungen“ auf den Reiter „Werbeanzeigen“ klicken und festlegen, dass ihre Daten nicht für Werbeanzeigen verwendet werden dürfen.
 

Berlin ist nicht gleich Berlin – Städte müssen auf Facebook innerhalb von drei Wochen ihren Namen ändern. Weil eine Stadt niemandem gehört, dürfen Städte keine Fanpage mehr mit ihrem Klarnamen haben. Die Stadt München musste erst vor einigen Monaten schmerzlich erfahren, was es bedeutet, wenn man sich nicht daran hält: Die Facebook-Seite wurde schlichtweg abgeschaltet. Die Stadt München hat daher ihre Fanpage in München.de umbenannt. 
 

Senkung des Mindestalters und besserer Datenschutz  

Wenn es nach dem Willen von Facebook geht, soll das Mindestalter für Nutzer gesenkt werden. Wer einen Facebook-Account haben will, musste bisher mindestens 13 Jahre alt sein. Künftig sollen aber auch Eltern einen Account für ihre Kinder anlegen können. Kinderschutzorganisationen sehen das kritisch und plädieren dafür, die Kinder-Facebook-Plattform strikt von der Erwachsenen-Plattform zu trennen.
 
Immerhin gibt es jetzt Verbesserungen beim Datenschutz : Facebook verpflichtet App-Entwickler, die Nutzer genau darüber zu informieren, auf welche Informationen wie Freunde, Kontakte oder Kalender die mobile Anwendung zugreift.
 

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