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EU-Kommissarin Reding erneuert Vorwürfe gegen Apple

20.03.2013 | 10:02 Uhr |

Die für Wettbewerbsfragen zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding hat auf dem Europäischen Verbrauchergipfel in Brüssel ihre Vorwürfe gegen Apple erneuert, der Konzern würde seine Kunden nur unzureichend über deren Rechte in Gewährleistungs- und Garantiefragen aufklären.

"In mindestens 21 EU-Ländern informiert Apple die Verbraucher nicht ausreichend über ihre Rechte. Das ist nicht gut genug," sagte Reding laut IDG News Service. Da mögliche Sanktionen wegen der Verstöße Ländersache sind, hat Reding im vergangenen September alle Verbraucherschutzminister in den 27 Mitgliedsstaaten angeschrieben und nur aus 15 der Länder Antwort erhalten.

Als beispielhaft stellte Reding die Entscheidung der italienischen Behörden heraus, die Apple im vergangenen Jahr zu einer Strafe von etwas mehr als eine Million Euro verdonnerten , andere Länder sollten folgen, sofern Apple seine irreführenden Informationen über Apple Care nicht überarbeite. Dies sei offenbar in Finnland und Ungarn geschehen, während Reding aus Malta, Rumänien, der Slowakei und Lettland überhaupt keine Informationen erhalten habe. Reding fordert eine stärkere Rolle der EU bei der Überwachung von Verbraucherrechten und der Verfolgung von Verstößen .

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