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EU-Kommissarin für Verbraucherschutz kritisiert iTunes

12.03.2007 | 13:15 Uhr |

Die DRM-Problematik des iTunes Store hat die EU-Kommission erreicht.

iPod Family Sept. 2006
Vergrößern iPod Family Sept. 2006

In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins Focus kritisiert die EU-Verbraucherschutzkommissarin Meglena Kuneva das geschlossene System iPod/iTunes. "Denken Sie, es ist gut, dass eine CD in beliebigen Playern spielt, ein iTunes-Song aber nur im iPod? Ich nicht. Es muss sich etwas ändern," erklärte Kuneva dem Magazin. Eine Sprecherin der EU-Kommission relativierte die Aussagen Kunevas jedoch. Es handelten sich um ihre privaten Ansichten, nicht jedoch um die Standpunkte der Kommission. Die DRM-Problematik hatten bisher Verbraucherschutzorganisationen in Skandinavien, Frankreich und Deutschland adressiert, auf Regierungsebene war sie bisher nicht behandelt worden. Kuneva, die derzeit eine Überarbeitung von acht Gesetzen zum internationalen Verbraucherschutz leitet, habe wohl keine definitive politische Aussage zu diesem Zeitpunkte geben wollen, erklärte die EU-Sprecherin Helen Kearns gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

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