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EU-Kommissarin startet Anhörung zur Funktechnik RFID

10.03.2006 | 10:31 Uhr

Die EU hat am Donnerstag nach Angaben der Kommissarin Viviane Reding eine Anhörung zur Funktechnik RFID auf den Weg gebracht.

"Wenn wir das Vertrauensproblem in die RFID-Technik nicht lösen, wird sie nicht durchstarten können", sagte Reding am Donnerstag auf der CeBIT in Hannover. Viele Menschen hätten datenschutzrechtliche Bedenken gegen die neue Technologie, die nach Meinung vieler Experten schon bald die weltweite Logistik aber auch das Einkaufen im Supermarkt revolutionieren könnte.

Der Markt werde in den nächsten Jahren sehr schnell wachsen, sagte Reding. Darauf müsse die EU reagieren. "Das ist eine Frage der Wettbewerbsfähigkeit." RFID könne sich jedoch nur dann durchsetzen, wenn alle Zweifel aus dem Weg geräumt seien.

Ende des Jahres will die EU-Kommissarin konkrete Vorschläge zum Thema vorlegen. Bis dahin werde sie sich mit Verbraucherschutzorganisationen, Wirtschaftsverbänden und Regierungen zusammensetzen, um den Einsatz von RFID und die damit verbundenen Probleme zu erörtern, sagte Reding. "Wir brauchen beispielsweise auch einen einheitlichen Standard nicht nur für Europa sondern weltweit."

RFID - Fluch oder Segen? (PC-WELT Online, 09.03.2006)

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