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EU-Kommission: Apple Music machte keine illegalen Absprachen

10.08.2015 | 12:07 Uhr |

Innerhalb der Europäischen Union ermittelte ein Ausschuss, ob Apple unerlaubte Absprachen mit den Labels traf, die andere Mitbewerber benachteiligte.

Der Kartell-Ausschuss der EU-Kommission findet keine Beweise für illegale Absprachen zwischen Apple und den Musiklabels . Noch vor dem Start von Apple Music am 30. Juni untersuchte der Ausschuss Absprachen zwischen dem iPhone-Hersteller und den größten Labels wie Universal Music Group, Sony Music Entertainment und Warner Music Group. Die Ermittlungen sind ergebnislos verlaufen, die Kommission konnte keine Beweise für illegale Tätigkeit der Beteiligten finden. Nach den Angaben von Recode jedoch ist das Verfahren gegen Apple nicht geschlossen, die EU-Kommission werde die Entwicklungen auf dem Markt nach wie vor genau beobachten.

Zusätzlich zu den Ermittlungen direkt bei Apple hat der Ausschuss auch die Mitbewerber wie Spotify und andere Streamingdienste befragt. Grund dafür waren die Bedingungen im App Store. Es wurde vermutet, dass Apple auf die Apps der Mitbewerber zu viele Restriktionen im App Store auferlegt und so den Wettbewerb auf dem Markt benachteiligt. Nach Angaben von Recode haben einige Verantwortliche aus der Musikindustrie Spotify kritisiert, als der Streaming-Anbieter die EU auf die Probleme in dem Streaming-Markt just vor der Vorstellung von Apple Music hinwies.

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