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EU-Kommission: Im Visier stehen die Plattenfirmen

04.04.2007 | 13:36 Uhr |

Jonathan Todd, der Sprecher der EU-Kommission, nimmt zu der Kartellklage gegen den iTunes-Betreiber und die Zulieferer Stellung: Apple sei zwar der Leiter des iTunes-Music-Stores, sagte er gegenüber Journalisten, es sei aber richtig, dass vor allem die Plattenfirmen im Visier der Untersuchungen stünden.

Der erste iTunes Music Store öffnete seine Pforten am 28. April 2003 und schon damals war es für Apple schwierig, die Musik-Labels mit ins Boot zu bekommen. Für die Ausweitung des Stores im Jahr 2004 auf den europäischen Kontinent sollen die großen Plattenfirmen Universal, Sony BMG, EMI und Warner Music auf unterschiedliche Länder-Stores gepocht haben, sagt Apple. Bislang haben sich laut einer Nachrichtenagentur nur die Hälfte der vier Musikriesen dazu geäußert: Universal Music und EMI sind sich eigenen Angaben zufolge keiner Rechtsverletzung bewusst und wollen auf alle erhobenen Vorwürfe eingehen, Kommentare von Warner Music und Sony-BMG stehen noch aus. (tkr)

Info: Bit-Tech

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