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EU-Kommission will im Juli über Tagesstrafen gegen Microsoft entscheiden

07.06.2006 | 09:32 Uhr

Die EU-Kommission will im Juli über tägliche Strafzahlungen gegen den Softwarehersteller Microsoft entscheiden.

Dabei gehe es um Tagesstrafen in Höhe von bis zu zwei Millionen Euro, die rückwirkend zum 15. Dezember angesetzt werden könnten, sagte ein Kommissionssprecher am Dienstag in Brüssel. Im März 2004 hatte die Kommission dem weltgrößten Softwarehersteller wegen Missbrauchs der dominanten Marktstellung eine Rekordstrafe in Höhe von 497 Millionen Euro aufgebrummt. Zudem verlangte die Kommission von Microsoft, Konkurrenten Daten über ihr Betriebssystem offen zu legen.

Microsoft zahlte die Strafe sofort, begann aber ein langwieriges Rangeln um den genauen Umfang der Daten, die der Konzern mit seinen Mitbewerbern teilen müsse. (dpa/tc)

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