952330

EU-Richtlinie fegt AirPort Extreme-Basisstation aus Apples Portfolio

19.06.2006 | 14:15 Uhr |

Am 30. Juni sollen Apple-Händler AirPort Basisstationen, eMacs und iSight-Kameras aus den Regalen nehmen.

Der Mac-Hersteller habe am vergangenen Freitag alle europäischen Händler darüber unterrichtet, schreibt unsere Schwesterzeitschrift Macworld UK. Grund für den Verkaufsstopp sei eine EU-Richtlinie, wegen der bereits Sonnet bestimmte Beschleunigerkarten ab 1. Juli nicht mehr anbieten wird.

Sinn der Richtlinie ist es, Hersteller zu umweltschonenderen Produkten zu bewegen, genauer sei die " Restriction of the Use of Certain Hazardous Substances in Electrical and Electronic Equipment Regulations 2005 " (RoHS) ins Leben gerufen worden, um den Einfluss elektrischer und elektronischer Geräte auf die Umwelt während des gesamten Lebenszyklus zu minimieren, auch wenn sie einmal auf dem Müll landen.

Die Richtlinie beziehe sich auch auf CRT-basierte Techniken, deshalb sei auch der eMac davon betroffen, den Apple laut Gerüchten ohnehin nur noch bis Ende Juni für Bildungseinrichtungen anbieten wollte. Angeblich arbeite der Mac-Hersteller an einem LCD-basierten Nachfolger des günstigen Macs für den Bildungssektor.

Unter den AirPort-Basistationen sind unseren Informationen zufolge nur AirPort Extreme-Geräte betroffen, die AirPort Express-Stationen soll auch über den 1. Juli hinaus noch zu haben sein. Die AirPort Extreme-Basisstation hält Apple seit Januar 2003 unverändert in seinem Portfolio. Deshalb erscheint es mehr als wahrscheinlich, dass demnächst schon ein Nachfolger zu sehen sein wird. Ob die iSight tatsächlich von der EU-Richtlinie betroffen ist, können wir bisher nicht bestätigen. (chr/ macnews.de )

0 Kommentare zu diesem Artikel
952330