EU-Verordnung
Apple muss die Musik leiser drehen
Zu laute Kopfhörer können das Gehör schädigen. Angeblich plant die EU, die Grenzwerte für die maximale Lautstärke von iPod, iPhone und deren Konkurrenten mit einer neuen Richtlinie weiter zu begrenzen.
Die EU-Kommission plant eine neue Verordnung, die Hersteller von MP3-Playern und Musikhandys dazu zwingen soll, die maximale Lautstärke der Musik weiter zu reduzieren. Wie unsere Kollegen von Macworld UK berichten, sollen die Hersteller zudem dafür Sorge tragen, dass Benutzer von Playern Warnhinweise über die Gesundheitsgefahren zu lauter Musik erhalten. Speziell junge Musikhörer seien zu schützen, heißt es weiter. Ein erträgliches Lautstärkeniveau sei unter 80 bis 85 Dezibel, manche Player würden jedoch bis zu 120 Dezibel laut sein. Zukünftig in der EU verkaufte Musikplayer müssten ihre maximale Lautstärke auf 80 Dezibel reduzieren, bisher sind 100 Dezibel angeordnet. "Die derzeitigen Sicherheitsbestimmungen sind nicht gut genug, um die Leute zu schützen," zitiert die Times eine Quelle aus dem Verbraucherschutzamt der EU. Die Informationen über die Gesundheitsgefahren müssten auf dem Bildschirm der Geräte oder auf den Geräten selbst zu lesen sein. Das Ziel sie es, Verbraucher darauf aufmerksam zu machen, dass ab einer gewissen Lautstärke dauerhafte Gehörschäden drohen.





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