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EU lässt polymere Bauteile erforschen

29.03.2004 | 10:46 Uhr |

Eine von 20 IT-Unternehmen und Forschungsinstituten gegründete Gruppe will elektronische Bauteile auf Kunststoffbasis entwickeln.

Beim Projekt "Polyapply" sind Unternehmen wie die schwedische Acreo AB, die niederländische Philips NV sowie Infineon und die Siemens AG dabei. Geleitet wird die Gruppe vom französisch-italienischen Chiphersteller ST Microelectronics. Das Projekt erhält bis Ende 2007 insgesamt zwölf Millionen Euro aus dem Forschungsprogramm der Europäischen Kommission.

Ziel ist es, elektronische Bauteile auf Polymer-Basis zu entwickeln, die sich bisher nur mit Sizilium produzieren lassen. Das würde die Herstellungskosten radikal senken. Gleichzeitig geht es um die Integration von Sensoren, Prozessoren Speichern und Sendern in ein einziges Stück Plastik. Herauskommen könnte beispielsweise ein RFID-Plastikfilm (Radio Frequency Identification), der keine Metalle mehr enthält, sich billiger herstellen und einfacher verwenden lässt. (ls)

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