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Ebay-Nutzer: Jetzt sofort Passwörter ändern!

22.05.2014 | 16:14 Uhr |

Ebay fordert seine Nutzer zum Wechsel ihrer Passwörter auf. Hintergrund ist ein Angriff, bei dem sich die Angreifer einen Zugriff auf Nutzerdaten verschafften. Die 150 Millionen kopierten Datensätze werden mittlerweile zum Verkauf angeboten.

UPDATE: Auf der Plattform Pastebin ist eine Datei mit 150 Millionen Ebay-Nutzerdaten zum Verkauf angeboten worden, eine Testliste mit 15.000 Daten gibt es kostenlos. Bei den Probedatensätzen ist Folgendes verzeichnet:

Name | Password-Hash | E-Mail-Adresse | Postalische Adresse (Straße, Bezirk) | Geburtsdatum (JJJJMMTT)

Auch wenn das Passwort stark genug ist, um nicht entschlüsselt zu werden, können Kriminelle mit diesen Daten neben Spam-Mails noch jede Menge weitere Unannehmlichkeiten bescheren. Ebay hat seinen Kunden bisher nicht gesagt, was alles gestohlen wurde.

Wer ein Nutzerkonto bei Ebay unterhält sollte nicht nur schleunigst bei Ebay sein Passwort ändern, sondern auch bei anderen Diensten, sofern man dort leichtsinniger Weise das gleiche Passwort benutzt hat. Hier beschreiben wir, wie Sie ein sicheres Passwort erstellen, das Sie sich auch merken können. (pm/vr)

Ebay wird noch am Mittwoch damit beginnen, seine Nutzer per Mail zum Wechsel ihrer Passwörter aufzufordern. Laut Angaben von Ebay haben sich Angreifer zwischen Ende Februar und Anfang März den Zugriff zu der Ebay-Datenbank verschafft. Dabei konnten Ebay-Kontonamen, verschlüsselte Passwörter, Mail-Adressen, Postadressen, Telefonnummern und Geburtsdaten entwendet werden. Bankdaten und persönliche Nutzerinformationen seien in der Datenbank nicht gespeichert gewesen, wie Ebay betont.

Wie viele Ebay-Nutzer eine Mail erhalten werden, verrät Ebay nicht. Das Unternehmen weist aber ausdrücklich darauf hin, dass es bisher keine Hinweise für einen Missbrauch der Daten gäbe. Auch unbefugte Zugriffe auf Paypal-Konten seien nicht registriert worden. Die betroffenen Nutzer sollten der Aufforderung in der Mail nachkommen und ihre Passwörter umgehend ändern. Generell sollten dabei gleiche Passwörter nicht für unterschiedliche Dienste genutzt werden.

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