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Ebay: Phisher hacken bevorzugt Linux-Rechner

05.10.2007 | 13:28 Uhr |

Nach einer internen Untersuchung von Ebay werden Phishing-Attacken zunehmend ausgefeilter. Die Online-Betrüger nutzen gerne infizierte Linux-Rechner für ihre Attacken.

Ebay habe eine Vielzahl gehackter Botnet-Computer identifizieren können, sagte Dave Cullinane von Ebay auf einer Sicherheitskonferenz im amerikanischen Santa Clara. Die Phisher-Gruppen würden zunehmend ausgefeiltere Methoden anwenden, um an die Zugangsdaten von Ebay-Nutzern zu gelangen, so Cullinane.

Selbst die Sprache der verschickten E-Mails sei besser geworden. „Die Sprache in den Mails ist mittlerweile sehr gut“, sagte der Sicherheitschef von Ebay. Erst letzte Woche hat das Unternehmen bekannt gegeben, dass Phisher die Zungangsdaten von rund 1.200 Ebay-Nutzern gestohlen hatten.

Phisher mögen Linux

Laut Cullinane hacken sich Phisher vermehrt in Linux-Rechner ein, um sie für ihre Angriffe zu nutzen. Das habe er bereits als Sicherheitsmanager des Unternehmens Washington Mutual erfahren. Die Nutzer der gehackten Rechner würden in der Regel nicht merken, dass ihr System für Phishing-Angriffe missbraucht werde.

Viele Programme unter Linux würden Sicherheitslücken aufweisen, sagte Cullinane. Zudem laufe das Betriebssystem stabil, so dass Phisher bevorzugt Linux-Server angreifen würden.

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