Verband der Internetwirtschaft

Eco benennt fünf "mobile Verlierer"

03.07.2013 | 10:55 Uhr | Peter Müller

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft Eco hat zum Auftakt der Konferenz "Eco Mobile Business Trends" in Düsseldorf fünf "Verlierer" des mobilen Internets benannt.

Die Branche habe ihre Hoffnung vergeblich in scheinbare Mega-Trends gesetzt, erklärt die Direktorin Mobile des Verbandes Bettina Horster. Der Ausbau der vierten Generation der Mobilfunknetzte LTE schreite nicht wie gewünscht voran, kritisierte Horster, auch das Schlagwort "Byod" (Bring your own device) habe Erwartungen nicht erfüllt, da immer mehr Systemadministratoren sich dagegen wehren, wenn Mitarbeiter eine Vielzahl unterschiedlichster Geräte in das Firmennetz einbuchen wollen. Die Kurzstreckenfunktechnologien RFID und NFC zählt Horster ebenso zu den Verlierern wie QR-Codes, die zusehend an Bedeutung verlören. Mobile Payment schließlich habe immer noch nicht den Durchbruch erzielt, der an sich schon für 2005 erwartet worden war.

Der Verlierer der nächsten Jahre stehe auch schon fest. Herkömmliche Handys seien ein "Auslaufmodell mit Ansage" - auch in Entwicklungsländern greifen Kunden lieber zum Smartphone als zu billigeren Mobiltelefonen ohne großen Funktionsumfang. Als einen Megatrend hat der Verband Eco, dem rund 650 Unternehmen angehören, jedoch in der Machine-to-Machine-Kommunikation ausgemacht.

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