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Ehemalige Mitarbeiter schimpfen über Apple

20.07.2015 | 16:53 Uhr |

Auf Glassdoor äußern sich ehemalige Apple-Mitarbeiter negativ über ihren Ex-Arbeitgeber. Der Vorwurf: Viel Stress und wenig Geld.

Auf der Plattform Glassdoor äußern sich ehemalige Apple Mitarbeiter über die größten negativen Aspekte des Unternehmens, berichtet Business Insider . Neben einer hohen Burn-Out Gefahr wird auch die Bezahlung kritisiert. Vor allem zehn Kritikpunkte kreisen sich um Apple als Arbeitgeber
 
1. Hohe Burn-Out Gefahr: Einem Softwareingenieur zufolge ist die Burn-Out Gefahr bei Apple besonders groß. Vor allem der hohe Druck und das Arbeitspensum seien für diese Situation verantwortlich.
 
2. Schlechte Arbeitsumgebung: Im Gegensatz zu anderen Firmen wie Google und Facebook sollen die Büros von Apple nur auf die Arbeit ausgerichtet sein, Erholungsmöglichkeiten gibt es angeblich kaum. Zusätzlich dazu muss angeblich für das Fitnessstudio bezahlt werden und die Kantine verhältnismäßig schlecht sein.
 
3. Keine Work-Life Balance : Ein großer Kritikpunkt vieler Apple Mitarbeiter ist die fehlende Work-life Balance. Emails sollen oft auch noch spät abends ankommen und selbst im Urlaub wird eine Erreichbarkeit vorausgesetzt.
 
4. Familienfeindlich: Die Arbeit soll bei Apple stets im Vordergrund stehen, Verständnis für familiäre Notfälle fehlt angeblich komplett.
 
5. Aggressives Klima: Um den hohen Anforderungen des Unternehmens gerecht zu werden, herrscht bei Apple angeblich ein aggressives Betriebsklima. Direkt ab dem ersten Tag wird volle Leistung erwartet, Entschuldigungen sind keine Option.
 
6. Platzprobleme: Aufgrund des Expansionskurses des Unternehmens teilen sich momentan bei Apple angeblich viele Mitarbeiter Büros. Ob sich die Situation nach dem Umzug auf den neuen Campus entspannt, ist nicht klar.
 
7. Firmeninterne Politik: Obwohl die Mitarbeiter in vielen Teams eigentlich gleichgestellt sind, seine einige Mitarbeiter „gleicher“ als andere und werden bevorzugt.
 
8. Schlechtes Gehalt bezogen auf das Arbeitspensum: Auch wenn das eigentlich Gehalt viele Mitarbeiter zufriedenstellt, stehe dies in keinem Verhältnis zu der geforderten Arbeit, Überstunden und 15-Stunden-Tage seinen in vielen Abteilungen die Norm.
 
9. Probleme durch Geheimhaltung: Um zu verhindern, das Details über neue Produkte schon vor dem Release bekannt werden, soll vor allem Mitarbeitern in der Entwicklung konstant mit Kündigung gedroht, wenn diese Informationen preisgeben. Zusätzlich dazu sollen oftmals mehrere Teams unabhängig voneinander an den gleichen Projekten arbeiten, wodurch Ressourcen verschwendet werden.
 
10.  Fehlender Respekt gegenüber langjährigen Angestellten: Probleme soll es auch bei der Wertschätzung der Arbeitnehmer geben. Erfahrung spiele bei der Beförderung von Mitarbeitern nur eine sehr kleine Rolle.
 
Diese negativen Aspekte über Apple als Arbeitgeber spiegeln natürlich nur die Meinungen einer kleinen Zahl von Mitarbeitern wider. Zudem lässt sich auf Glassdoor anonym über seinen ehemaligen Arbeitgeber schimpfen. Die Ansichten aktueller Mitarbeiter gehen auch nicht in das Meinungsbild ein. Ein Urteil über Apples Qualitäten als Arbeitgeber lässt sich auf Basis dieser Meinungen nicht fällen.
 
 

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