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Apple-Veteran wünscht sich eine iPhone-Familie

29.04.2013 | 09:22 Uhr |

In einem Interview mit dem Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg hat der PR-Spezialist Ken Segall vorgeschlagen, Apple möge sein Produktangebot erweitern und eine "Familie" von iPhones anbieten.

Eine Ausweitung der iPhone-Linie würde laut Segall Sinn machen, daher solle Apple spätestens ab dem Herbst das iPhone in einem größeren Variantenreichtum anbieten. In der Vergangenheit habe Apple das bereits erfolgreich mit  iPod und iPad praktiziert. Es gebe eine Nachfrage im Markt nach unterschiedlichen Geräten, meint Segall, der mehr als zehn Jahre Apple beraten hatte. Zuletzt habe Apple ja auch festgestellt, dass die Konkurrenz mit kleineren Tablets den Markt zu erobern versuchte, gedacht "Hey, das können wir besser" - und als Resultat das iPad Mini geliefert.

Apple hat bisher zwar jegliche Pläne dementiert, doch Spekulationen über ein " iPhone Mini " sind nicht tot zu kriegen. Dieses soll dann ähnlich wie der iPod Touch in mehreren Farben kommen und ein Gehäuse aus Kunststoff haben. Bislang verweist Apple-CEO Tim Cook stets auf das iPhone 4 und iPhone 4S als geeignete Geräte für Einsteiger.

Segall hatte sich zuletzt auch über die Nomenklatur des iPhone Gedanken gemacht. Während die meisten Experten davon ausgehen, das neue iPhone würde iPhone 5S heißen, erteilt Segall dem eine Absage: "Wer sich 2013 ein neues Auto kauft, will das Modell 2013 und nicht das 2012S."

Update: Ken Segall ist keine ehemaliger Apple-Mitarbeiter, wie in einer früheren Version des Artikels zu lesen war, sondern hat für für die Werbeagentur TBWA/Chiat/Day Apples Kampagnen gestaltet. Ab 2008 hat er Apple als Berater gedient.

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