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Ehemaliger Toshiba-Mitarbeiter will Schadensersatz

02.03.2004 | 13:18 Uhr |

Ein ehemaliger Toshiba-Mitarbeiter hat den japanischen Technologiekonzern auf 1 Milliarde Yen (7,36 Millionen Euro) Schadenersatz verklagt.

Der Techniker verlangt vom Konzern seinen Anteil an Patentrechten für spezielle Speicherchips, meldete die Nachrichtenagentur AFX am Dienstag unter Berufung auf Gerichts-Akten. Bei den Halbleitern handelt es sich um so genannte "Flash Memory"-Chips, die in digitalen Kameras und Mobiltelefone eingesetzt werden und die zeitweise ohne Strom auskommen.
Der ehemalige Mitarbeiter Fujio Masuoka hat die Klage beim Tokyo District Court eingereicht. Masuoka ist mittlerweile Professor am "Research Institute of Electrical Communication" an der Tohoku-Universität. Toshiba hat seiner Einschätzung nach rund 20 Milliarden Yen aus den Patentrechten für die Speicherchips erlösen können. Masuoka war in den 80-er Jahren an der Entwicklung der "Flash Memory"-Chips beteiligt.

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