973802

Eigene 3D-Objekte in Second Life

25.07.2007 | 15:00 Uhr

Für den Fall, dass Ihnen die schon existierenden Gegenstände in Second Life nicht genug sind, bietet der mitgelieferte In-Game-Editor die Möglichkeit, selbst Objekte zu erstellen.

Von Markus Hoffmeister (Gamestar)

Der Workshop hilft Ihnen dabei, sich einen Eindruck der Möglichkeiten des Editors zu verschaffen, und erklärt wie Sie selbst Hand anlegen und Ihre eigenen Objekte designen. Abgesehen von etwas räumlichem Denken sind dazu keine besonderen Kenntnisse nötig, Sie können also gleich loslegen. Lassen Sie sich dabei von den teilweise überladen und unübersichtlich wirkenden Menüs der Second Life Software nicht abschrecken, es ist alles halb so wild.

Das Lotterleben hat ein Ende, jetzt wird endlich gearbeitet!
Vergrößern Das Lotterleben hat ein Ende, jetzt wird endlich gearbeitet!

Der Editor „In-Game“

Sämtliche 3D-Objekte werden im Second Life In-Game erstellt, weitere Programme werden nicht benötigt. Vom Ohrring bis zum gläsernen Wolkenkratzer und sogar diversen Körperteilen kann alles mit den internen Werkzeugen erledigt werden. Der Nachteil ist allerdings, dass es keine Im- und Exportfunktion gibt. Das Erstellen und Bearbeiten mit externen 3D-Programmen ist daher nicht möglich. Lediglich eigene Texturen lassen sich ins Second Life importieren.Wie bereits angedeutet ist das Einsatzgebiet für Objekte sehr vielseitig. Nicht nur die allgegenwärtigen Werbetafeln, unzähligen Prachtbauten und Möbelstücke sind aus primitiver Geometrie geschnitzt. Auch hinter so mancher Kleidung, trendigen Frisuren und glänzendem Schmuck verbergen sich lediglich Würfel, Prismen, Kugeln und einige weitere Grundformen. Diese Bausteine werden in Second Life als »Primitives«, abgekürzt Prims, bezeichnet. Bei der Planung eines Projekts sollten Sie immer im Auge behalten, dass Sie es im Spiel grundsätzlich mit einer begrenzten Anzahl möglicher Prims zu tun bekommen. Wenn Sie irgendwo Land oder Fläche für Ihren Shop oder Ihr Haus mieten, wird der Besitzer Ihnen nur die Verwendung einer gewissen maximalen Anzahl von Prims gestatten. Und selbst auf gekauftem Land bestehen derartige Obergrenzen. Übertreiben Sie es also nicht mit der Detailgenauigkeit Ihrer Objekte.

0 Kommentare zu diesem Artikel
973802