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Ein Drittel der Anwender sind bereit, Gesundheitsdaten weiterzugeben

21.01.2015 | 10:00 Uhr |

Einer Studie zufolge sind Anwender von Fitness-Trackern und auch Fitness-Apps durchaus recht häufig bereit, diese Gesundheitsdaten an die Krankenkasse zu übermitteln. Zumindest, sofern es für die Weitergabe dieser Daten gewisse Vorteile geben würde.

In Deutschland soll der Umfrage zufolge jeder Dritte bereit sein, seine Daten weiterzugeben, die aus Messgeräten (beispielsweise Armbändern, Uhren, Apps und Co.) stammen.

Die repräsentative Umfrage wurde von der Marktforschungsfirma YouGov durchgeführt und verrät außerdem, dass in Deutschland mittlerweile ganze 41 Prozent auf ihrem Smartphone eine Gesundheits-App installiert haben. Darunter nutzen drei Viertel der Anwender die App auch tatsächlich.

39 Prozent der befragten Teilnehmer vertraten allerdings eine ganz andere Meinung und gaben an, dass sie in keinem Fall Daten aus entsprechenden Fitness-Trackern und Co. weitergeben würden. Sollte die Krankenkasse tatsächlich vom Gesundheitszustand erfahren, so hätten ganze 73 Prozent der Befragten Angst, dass sie aufgrund dieser Tatsache mit höheren Beiträgen rechnen müssten.

Wo wir gerade bei Skepsis sind: Ganze 81 Prozent der befragten Deutschen sind sich außerdem nicht sicher, ob die Krankenkassen die Daten der Nutzer nicht auch für andere Zwecke verwenden würden.

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