Wer sich etwa in Kapstadt aufhält und einen fünf Megabyte großen Song (rund 5 Minuten) aus dem iTunes Store lädt, mag für das Lied vielleicht 99 Cent bezahlen, für den Download werden knapp 80 Euro an T-Mobile fällig. Große Dateien, Filme und anderen Datenfresser, seien sie nun auf Websites zum Anschauen oder zum Laden – Finger weg im Ausland!
Wäre das iPhone nicht mit einem SIM-Lock ausgestattet, gäbe es eine einfache Lösung: mit Prepaid-Karten im Urlaubsland viel Geld sparen. So kostet bei AT&T in den USA bei Nutzung der "Pay as You Go"-Prepaidkarte ein Datenpaket für 100 Megabyte läppische 20 Dollar, 200 SMS sind für fünf Dollar zu haben, ein Gespräch aus oder nach Deutschland 39 Cent pro Minute. Die Preise hören sich geradezu paradiesisch an, dabei gehört AT&T nicht mal zu den Billiganbietern. T-Mobile und andere machen hier mit iPhone-Nutzern ein gutes Geschäft. Mit Blick auf die Kosten kaufen Zeitgenossen, die viel im Ausland sind, in Italien ein freies iPhone für 500 Euro und nutzen legal billige Prepaid-Karten. Wer das nicht will, sollte aufpassen, oder im Urlaub ein günstiges Handy ohne SIM-Lock mitnehmen. Volker Riebartsch
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